Brandmeldealarm

im Gewerbegebiet!

Im Bereich einer Produktionhalle  kam es zu einem Randmeldealarm der Brandmeldeanlage (BMA). Auslöser war das Öffnen einer Produktionsmaschine zur Verarbeitung von Kunststoff unter hohen Temperaturen. Durch den Prozess wurde Rauch freigesetzt, der in weiterer Folge zur Aktivierung eines automatischen Melders führte.

Nach Eintreffen und erster Lageerkundung wurde der betroffene Bereich kontrolliert. Mittels Wärmebildkamera konnte eine erhöhte Temperatur im Inneren der Maschine festgestellt werden. Die gemessenen Werte lagen im Bereich von etwa 180 °C bis 210 °C, was im Kontext des laufenden Produktionsprozesses plausibel erschien. Offene Flammen oder ein aktives Brandgeschehen konnten zu keinem Zeitpunkt festgestellt werden.

In enger Abstimmung mit dem Brandschutzbeauftragten des Betriebes wurden die betroffenen Melder sowie die zugehörigen Meldergruppen gezielt abgeschaltet, um weitere Auslösungen durch prozessbedingte Rauchentwicklung zu verhindern.

Im Anschluss wurde versucht, die Brandmeldeanlage über das Feuerwehr-Bedienfeld (FBF) zurückzusetzen. Dieser Vorgang konnte jedoch nicht erfolgreich abgeschlossen werden. Insbesonderes ein Melder zeigte weiterhin eine Störung bzw. ließ sich nicht rückstellen.

Da ein ordnungsgemäßer Betrieb der Anlage nicht sichergestellt werden konnte, wurde die Brandmeldezentrale (BMZ) in Abstimmung mit den Verantwortlichen vor Ort vorübergehend deaktiviert. Der Betreiber wurde angewiesen, unverzüglich einen Servicetechniker zu verständigen, welcher die Anlage überprüft und die volle Funktionsfähigkeit wiederherstellt. Die Verständigung erfolgt am nächsten Werktag.

Der Einsatz konnte nach Sicherstellung eines gefahrlosen Zustandes sowie nach Übergabe an den Betreiber beendet werden.